Ich stehe auf einem hohen Berg…

Alltägliche Rituale wie diese Atemübung helfen mir dabei, innezuhalten und zu mir zu kommen.
Wenn sie auch noch mit starken Bildern verknüpft sind, stellt sich der spirit von selbst ein.
Besonders gern mag ich diese Atem-Übung aus dem Qi Gong, ich habe sie von meinen IFS-Lehrtherapeutinnen Eva und Marlene gelernt:

Ich stehe auf einem hohen Berg.
Vor mir das weite Land.
Über mir der weite Himmel.
Ich strecke mich der Sonne entgegen.
Ich öffne mich ganz weit.
Ich umarme das weite Land
hole es nah an mich heran
und lasse es tief in mich hinein.

Diese kurze Übung wiederhole ich mindestens dreimal – und so oft sie mir gut tut – ganz in meinem Tempo. Die Arme bewegen sich zum Rhythmus der Zeilen, der Atem folgt von selbst – oder verknüpfe bewusst jede Zeile mit dem Ein- oder Ausatmen. Auch bei Aufregung hilft sie mir, mich zu beruhigen.

hier könnt ihr euch das Video dazu ansehen

Gestern auf dem Berg war es eine besondere Freude, diese Übung für euch aufzuzeichnen. 
Ich merke, wie sich die Bergluft-Glücks-Stimmung beim Ansehen überträgt – ich hoffe, das geht euch genauso.

P.S. … und wer genau hinhört, merkt, dass mein Kameramann die Übung kommentiert hat 😂.

The little things

The little things
The little moments?
they aren’t little…
(Jon Kabat Zinn)

…auf dem Berg sitzen, noch ein paar selbstgebackene Platzerl zum Tee und in die Weite schauen….
für mich gibt es wenig Schöneres im Winter.

Ganz dasein.
Auch hier hilft mir mein Atem, ganz zu mir zu kommen.

Heute sitze ich wieder am Schreibtisch – aber das Bild schickt mir die intensive Erinnerung prickelnd unter die Haut – wunderbar 😊.

Welche Erinnerung macht dir Gänsehaut?
💜lich – Coco

Den Puls des eigenen Herzens fühlen

Heute morgen der erste Schnee ….
leise hat der Winter Einzug gehalten, wie schön.

Der Radio unterbricht jäh die Idylle: Die Ausgangsbeschränkungen werden verlängert und strenger.

Die sorgenvollen Gedanken waren sicher auch bei dir sofort präsent.
All die vielen ungelösten Herausforderungen ….
…. und vielleicht hast du dich auch beobachtet, wie du den Atem angehalten hast …

Den Puls des eigenen Herzens hören.

Gerade wenn es schwer wird, ist der Atem unser bester Freund.
Dankbar annehmen, dass er für uns sorgt.
Mit dem Einatmen Energie tanken,
mit dem Ausatmen loslassen: alles was gerade losgelassen werden will.

Was ist das gerade bei dir?
Nimm dir eine Minute Zeit – für dich.

– und. schreib mir gern, was du loslässt.

💜lich – Coco

Das Thema im Jänner: der Atem

Das neue Jahr schaut so erwartungsvoll – was biete ich ihm denn?

Natürlich habe ich Ideen, Vorsätze; die Zeit zwischen den Jahren nutze ich wie viele von euch auch: zum Innehalten, Nachsinnieren – Schauen, was kommt, wenn ich nur da bin und loslasse vom quirligen Alltag.
Meine beste Begleiterin in dieser Zeit ist die Achtsamkeitsmediation.
Achtsamkeit als Basis meiner Haltung: ein Thema, das ich nähre und pflege – so auch in diesem Jahr – und weitergebe, meinen Klienten und den Teilnehmern in meinen Seminaren.

Jede Meditation beginnt mit dem Atem: ich beobachte ihn, nehme wahr, wie er gerade ist, lasse ihn so sein.

Das ist genug. 
Und immer und immer wieder kehre ich zu ihm zurück,
… lasse mich in meinem Atem nieder, lasse mich von ihm tragen.
Egal, wohin meine Gedanken mich genommen haben – er bringt mich in den Moment zurück – sofort.

Also nur logisch, dass der Atem das passenden Thema für den Jänner ist!

Heute war ich im Schnee unterwegs mit Kindern und Hund.
Es gibt viel zu reden, zu lachen, zu schauen.
Und dann kommt dieser eine, kleine Moment, in dem ich allein bin, in Ruhe: und in meine Inneres lausche: auf meinen Atem.

Das ist mein Moment, in dem ich wirklich präsent bin.
Kleine Wirkung – großes Glück.